Werkfeuerwehr Raffinerie Gunvor im Herzen Bayerns

Die Gunvor Raffinerie Ingolstadt befindet sich auf einem 128 Hektar großen Standort in Ingolstadt und
beschäftigt etwa 360
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bietet Ausbildungs- und Arbeitsplätze auch für regionale Partnerfirmen.
In den Anlagen wird Rohöl zu Flüssiggase Propan und Butan, den Chemiegrundstoff Propylen, Ottokraftstoffe, Flugkraftstoffe, Diesel, leichtes und schweres Heizöl sowie Schwefel veredelt.
Die Produkte werden über die eigene Tank- und Kesselwagen-Beladestationen der Raffinerie ausgeliefert.
Die Gunvor Raffinerie gehört zu den energieeffizientesten Raffinerien Europas. Durch das Fernwärmeprojekt mit den Stadtwerken Ingolstadt leistet die Raffinerie
einen Beitrag zur Versorgung der Region mit umweltfreundlicher Energie und erhielt hierfür die Auszeichnung „Leitprojekt Bayerns“ durch das Kompetenzzentrum Umwelt verliehen.
Die Raffinerie ist nach EMAS „Eco-Management and Audit Scheme“ zertifiziert, dem anspruchsvollsten System für nachhaltiges Umweltmanagement.
Ihr Rohöl bezieht die Raffinerie über die Transalpine Ölleitung (TAL), die vom Hafen Triest (Italien) nach Ingolstadt führt und auch den Karlsruher Raum versorgt.
Die Werkfeuerwehr mit 17 hauptamtlichen und 130 nebenamtlichen Feuerwehrleuten stellt rund um die Uhr den Brandschutz der Raffinerie sicher.
Die ständig besetzte Einsatzzentrale der Werkfeuerwehr ist Anlaufstelle für betriebliche Hilfeleistungen aller Art.
Jährlich werden mehr als 7000 Stunden in Ausbildung investiert. Teamarbeit ist unsere Stärke. Bei externen speziell für Gunvor konzipierten Lehrgängen z. B. in der Training Base Weeze , oder der Falck Fire Academy Rotterdam (RISC)
erhalten die Mitarbeiter das nötige Rüstzeug für die industrielle Brandbekämpfung und Gefahrenabwehr.
Gemeinsam mit öffentlichen Feuerwehren stehen wir für überörtliche Hilfe bereit. Bereits mehrfach konnten wir die öffentlichen Feuerwehren bei Einsätzen unterstützen.
Die Einsatzgebiete reichen von der Unterstützung bei Waldbränden über Unfälle mit gefährlichen Stoffen, Schadstoffmessungen bei Großbränden bis hin zur Unterstützung bei Hochwasser.

Text / Bild: Werkfeuerwehr Gunvor