Landestagung in Neumarkt /Oberpfalz - rund 180 Teilnehmer sorgten für eine lebhafte und spannende Veranstaltung

Eine volle Kleine Jurahalle, zufriedene Aussteller, spannende Vorträge und anregende Gespräche - am 26. April stand das kleine Städtchen Neumarkt in der Oberpfalz ganz im Zeichen des vorbeugenden Brandschutzes in Bayerns Betrieben.

 

Der Vorstandsvorsitzende, Martin Wilske, ist zufrieden: „Die vielen investierten Stunden für Organisation und Vorbereitung durch unser Team haben sich mehr als ausgezahlt. Aus meiner Sicht war es eine rundum gelungene Veranstaltung und es macht mir große Freude, unsere erfolgreiche Arbeit in einem solchen Rahmen präsentieren zu können!“

Auch der Geschäftsführer des Verbandes, Stefan Deschermeier, zieht positive Bilanz: „Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Die Aussteller waren sehr zufrieden, von den Teilnehmern kamen nur positive Rückmeldungen und die Organisation hat ohne Probleme geklappt! Herzlichen Dank nochmal an alle!“

 

Zu Gast waren unter anderem der Abgeordnete des Bayerischen Landtags Stefan Schuster, Sprecher der SPD zu den Themen Feuerwehr und Katastrophenschutz, aus dem Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration Ministerialrat Matthias Ott, darüber hinaus der stellvertretende Vorsitzende des LFV Bayern Norbert Thiel und Johannes Buchhauser, der Leiter der BF Regensburg als Vertreter der AGBF-Bayern.

 

Der WFV Bayern ist nicht nur zunehmend in Bayerns gesellschaftspolitischen Diskussionen vertreten, er gehört auch zu den größten und aktivsten Landesverbänden in der Bundesrepublik. Nicht zuletzt deshalb war es dem Vorstandsvorsitzenden in diesem Jahr wieder angenehme Pflicht, zahlreiche verdiente Kollegen zu ehren.

 

 

Wer prüft den Prüfer?

Die drei Themenkomplexe der Veranstaltung wurden angeführt von Gerhard Fröhling, der zu den praxisorientierten Erkenntnissen des Arbeitskreises Vorbeugender Brandschutz referierte, insbesondere zur kritischen Beurteilung der  Überprüfung brandschutztechnischer Einrichtungen durch Sachverständige/Sachkundige.

 

 

Alle Wetter!

Reik Schaab vom Deutschen Wetterdienst in München sprach über Wetterprognosen auf lange Sicht, über das, worauf man sich einstellen sollte und über das, was uns auf der Hälfte und am Ende dieses Jahrhunderts vermutlich erwarten dürfte. Die Prognose: Es wird im Sommer heißer mit plötzlichen Starkgewittern, im Winter wird es wärmer mit mehr Niederschlägen.

 

Auf dem Weg in die Zukunft

Für Diskussionsbedarf sorgte der Vortrag von Matthias Ott. Ott warb für eine besonnene Zusammenarbeit bei der lückenlosen Bestandsaufnahme der Werk- und Betriebsfeuerwehren in Bayern, um flächendeckend den optimalen Schutz von Betrieb, Beschäftigten und Umfeld zu gewährleisten. Dabei muss sichergestellt werden, dass dieser Schutz vom jeweiligen Standort / Betrieb leistbar ist. Bayern priorisiert eine einheitliche Vorgehensweise, wobei die Kriterien nach Besonderheiten im Einzelfall, branchenspezifisch und standortspezifisch differenziert betrachtet werden.

 

 

Martin Wilske, der der Veranstaltung einen detaillierten Jahresbericht vorwegschickte, konnte für das vergangene Jahr positive Tendenzen verbuchen: „Das Thema Brandschutz 4.0, also die Digitalisierung in unserem Wirkungsbereich, konnten wir durch unsere gemeinsamen Initiativen auf Landes- und Bundesebene etablieren. Jetzt beginnt die Facharbeit in einem neu gegründeten Fachbereich des Deutschen Feuerwehrverbandes – selbstverständlich sind wir dort vertreten. Trendsetter sind wir auch nach wie vor im Bereich der Ausbildung. Unsere Ausbildung ist ein voller Erfolg und inzwischen so anerkannt, dass bereits erste Berufsfeuerwehren nach dem Modell ausbilden! Und es besteht konkretes Interesse, das Berufsbild Werkfeuerwehrmann auch auf die Berufsfeuerwehren auszuweiten. Selbstverständlich müssen und werden unsere Interessen dabei gewahrt bleiben. In diesem Jahr sollen folgende Themen in den Fokus gestellt werden: Die Zusammenarbeit mit der DEHOGA Bayern dem bayerischen Hotel- und Gaststättenverband - beruht auf der Arbeit und dem Einsatz von Stefan Deschermeier und wird weiter ausgebaut und vorangetrieben. Über die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ist hier eine Zusammenarbeit entstanden, die uns viel Reputation einbringt, nicht nur bei den Gastgebern in Bayern sondern auch bei den anderen Verbänden. Nachdem wir bereits seit einigen Jahren engagierte Mitstreiter für den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit suchen, sind wir hoffentlich jetzt fündig geworden und können neu durchstarten. Bereits heute mit dabei sind Antje Müller, Richard Kern und Moritz Hornung, in deren Hände wir dieses wichtige Thema legen wollen.“